Social-Media-Kennzahlen: Welche Zahlen wirklich zählen
Von Elbadry Tech · Aktualisiert 2026-11-03
Likes sind schön, bezahlen aber keine Rechnung. Welche Social-Media-Kennzahlen wirklich zählen, hängt vom Ziel ab: Bekanntheit, Interaktion oder Anfragen.
Ziel zuerst, Zahl danach
Ziel
Leitkennzahl
Bekanntheit
Reichweite, Profilaufrufe, Videoaufrufe
Beziehung
Interaktionsrate, Speicherungen, Antworten
Anfragen
Link-Klicks, Nachrichten, Conversions
Die wichtigsten Kennzahlen erklärt
Reichweite: Anzahl unterschiedlicher Personen, die den Beitrag sahen. Impressionen zählen auch Mehrfachansichten.
Interaktionsrate: Reaktionen, Kommentare, Shares und Speicherungen geteilt durch die Reichweite. Werte von 2–5 % gelten auf Instagram für kleine Konten als gut.
Speicherungen und Shares: stärkere Signale als Likes, weil sie echtes Interesse zeigen.
Klickrate (CTR): Klicks auf Links im Verhältnis zur Reichweite.
Follower-Wachstum: nur in Verbindung mit Interaktion aussagekräftig.
Antwortzeit: wie schnell Sie auf Nachrichten reagieren.
Verbindung zur Website
Nutzen Sie UTM-Parameter an Links, damit Analytics zeigt, welche Beiträge Besucher und Anfragen bringen. Ohne diese Verbindung bleibt Social Media Bauchgefühl.
Auswertung in drei Schritten
Pro Monat die fünf besten und fünf schwächsten Beiträge ansehen.
Gemeinsamkeiten suchen: Thema, Format, Uhrzeit, Länge.
Im nächsten Monat gezielt mehr vom Besten und weniger vom Schwächsten veröffentlichen.
Vorsicht vor Eitelkeitszahlen
Follower-Zahl, Likes und einzelne virale Ausreißer sagen wenig über den Geschäftserfolg. Entscheidend sind wiederkehrende Muster.
Fazit
Wählen Sie pro Ziel zwei bis drei Kennzahlen, messen Sie monatlich und handeln Sie danach. Die Statistik-Werkzeuge der Plattformen sind ein guter Start, etwa in der Meta Business Suite.